Pokalspielsieg vom Feinsten

In der dritten Runde des Kreispokals hatte der VfL Simmershausen am Mittwochabend die Mannschaft vom Kreisoberligisten SG Ahnatal zu Gast. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie siegen wollten. Bereits in der 6. Spielminute hatten die Ahnataler die erste Chance, der Stürmer verzog jedoch und der Ball ging knapp rechts vorbei. Es dauerte bis zur 18. Minute, als auch der VfL seine erste Chance hatte. Mehrach Saki schoss jedoch über das Tor. Als der VfL den Druck erhöhte, konterte Ahnatal geschickt mit einem langen Ball über die linke Seite, flankte in die Mitte und der Stürmer der Ahnataler köpfte unhaltbar zur 1-0 Führung ein. Davon unbeeindruckt lief das Spiel des VfL weiter. Die Belohnung gab es in der 28. Minute. Einen Freistoßtrick verwandelte Max Borovikov mit einen kernigen Schuß zum verdienten Ausgleich. In der 36. Minute konnte sich Lars Werner gegen drei Gegenspieler durchsetzen und schoss vorbei am Ahnataler Torhüter zum 2-1 Pausenstand ein.
Nach Wiederbeginn gab es ein munteres Hin und Her. Bei einer Tätlichkeit eines Ahnataler Spielers zeigte der Schiedsrichter diesen die Rote Karte. Trotz Unterzahl schaffte die SG Ahnatal in der 69. Minute den Ausgleich. Hier sah die ansonsten gute Abwehr etwas hilflos aus. Kapitän Alexander Schröder tanzte in der 82. Minute die komplette Ahnataler Abwehr aus und schoss mit dem Aussenriss vorbei am Torwart die erneute Führung. Wer nun dachte es ist gelaufen für den VfL, wurde getäuscht. Ein Foulspiel wurde vom Schiri nicht geahndet und den dadurch errungenen Ball konnte die Ahnataler Mannschaft in der 88. Minute zum 3-3 Ausgleich im Tor unterbringen.
Verlängerung, beide Mannschaften kämpften weiter, Chancen blieben jedoch nun Mangelware. Zumeist ging es um die Mittellinie herum. In der 111. Minute konnte dann die SG Ahnatal die glückliche 4-3 Führung erzielen. Nun dachten wohl die meisten der Zuschauer, dass dies die Entscheidung war. Falsch gedacht, weil es ja immer noch Emrah Cüce gibt. Er fasste sich in der 119. Minute ein Herz und drosch den Ball aus 20 Metern unhaltbar unten links ins Eck. 4-4. Ende der Verlängerung und rein ins Elfmeterschiessen. Bei dem Flutlicht im Weidenbergstadion ist dies keine all zu leichte Aufgabe für Torhüter und Schützen. Nachdem bereits 5 Schützen für ihre Mannschaft getroffen hatten, ging es im Einertakt weiter. Unser Torwart Patrizio Aloe krönte seine seit Wochen gute Leistung und hielt den sechsten Strafstoß. Wer trat von Seiten des VfL’s zur Entscheidung an ? Emrah. Er nahm sich das Leder und haute ihn zum 10-9 Sieg in die Maschen. Der Jubel im Simmershäuser Lager fand kein Ende. Die Ahnataler Spieler erwiesen sich als fairer Verlierer und klatschen sich freundschaftlich mit den unseren ab.
In der nächsten Runde, die aber erst im April 2016 durchgeführt wird, empfängt der VfL Simmershausen die Mannschaft vom Hessenligisten FSC Lohfelden im Weidenbergstadion.

Kommentare sind geschlossen